Memory


Tragische Ereignisse

der Dakar Rally

Thierry Sabine Gründer der Rallye war der Franzose Thierry Sabine.

Am 14. Januar 1986 stürtzte er bei einem Helikopterflug in Mali ab.
Mit ihm starben bei dem Unglück der französische Sänger Daniel Balavoine, der Pilot François Xavier-Bagnoud, der Funktechniker Jean-Paul Le Fur und die Journalistin Nathaly Odent.
Die Gruppe war in der Dunkelheit auf der Suche nach verirrten Motorradfahrern als der Helikopter auf einer hohen Sanddüne in der Nähe des Sees Gossi aufprallte.
An der Absturzstelle befindet sich nun eine Gedenktafel. >> Videos hier <<

Fabrizio Meoni begann erst 1989, zunächst als Amateur, mit Wüstenrallyes und gewann 1996 erstmals die Pharaonen-Rallye in Ägypten.

Er starb im Alter von 48 Jahren an den Folgen eines Unfalls in der 11. Etappe der 27. Dakar-Rallye. Bei einem Sturz schlug er mit dem Kopf auf den Lenker, der dabei das Helmvisier durchdrang. Alle Wiederbelebungsversuche vor Ort waren erfolglos. Gerüchte über einen Herzinfarkt wurden von der Rennleitung dementiert. Meoni ist das 45. Todesopfer in der Geschichte der Rallye und das zweite bei dieser Ausgabe, nur einen Tag nach dem Spanier José Manuel Pérez. Meoni lag an zweiter Stelle des Gesamtklassements und gewann die Rallye bereits 2001 und 2002.

Meoni hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Er hatte beim Start in Barcelona angekündigt, dass dies seine 13. und letzte Teilnahme an der Wüstenrallye sein werde. Meoni fuhr als Profi für das Team KTM.

Mit Meoni starb innerhalb kürzester Zeit bereits der dritte Spitzen-Motorradfahrer der Rallye-Raid-Szene. Zu Ehren Meonis, Pérez und Saincts (des in der Pharaonen-Rallye tödlich verunglückten Vorjahressieger der Dakar) ließen die Motorradfahrer der Dakar-Rallye die 13. Etappe von Kiffa nach Bamako ausfallen, nahmen das Rennen anschließend aber wieder auf. Cyril Despres und die Teamkollegen stellten eine Gedenktafel an der Unglücksstelle auf, da Meoni nicht nur ein hervorragender Rallyefahrer, sondern auch ein außergewöhnlicher Mensch und Freund war.



† 11. Januar 2005
† Die Todesopfer 66 Menschen starben bei der Dakar-Rallye-Serie

Die Dakar ist die härteste Wüstenrallye der Welt;
es liegt in der Natur der Sache, dass dabei Unfälle passieren.

1978/79 Patrick Dodin - Motorradfahrer (F)
1980/81 Der Journalist Giuseppe De Tommaso (I)
ist in der Wüste verschollen,
zwei Techniker des Teams IVECO
1981/82 Bert Osterhuis (NL) - Motorradfahrer,
Ursula Zentsch (F) - Journalistin,
ein Kind in Mali
1982/83 Jean-Noel Pineau (F) - Motorradfahrer,
ein Kind in Mali
1983/84 Zuschauerin von Range Rover in Obervolta überrollt
1984/85 ein Kind in Niger,
ein Toter bei Helikopterunfall in Marokko
1985/86 Yasuo Kaneko (J) - Motorradfahrer,
Rallye-Direktor Thierry Sabine,
Pilot Francois-Xavier Bagnoud,
Pop-Sänger Daniel Balavoine,
Journalistin Nathalie Odent und
Fernsehtechniker Jean-Paul Fur
sterben bei einem Helikopterabsturz,
Jean-Paolo Marinoni (I) - Motorradfahrer
1986/87 Journalist (F)
1987/88 Kees van Loewenzijn (NL) - LKW-Fahrer,
Patrick Canado (F) - PKW-Fahrer,
ein Kind aus Mali,
Jean-Claude Huger (F) - Motorradfahrer,
ein Kind und eine Zuschauerin aus Mauritius
1989/90 Kaj Salminen (FIN) - Journalist und Ex Pilot
1990/91 Charles Cabannes (F) - Servicemann, nach
einem Überfall der Tuareg ermordet,
Petitjean (F) - Begleitarzt
1991/92 Zwei Begleitfahrer (F),
Gilles Lalay (F) - Motorradfahrer
1993/94 Michel Sansen (B) - Motorradfahrer
1995/96 Laurent Gueguen (F) - LKW-Fahrer,
ein Kind aus Guinea
1996/97 Jean-Pierre Leduc (F) - Motorradfahrer
1997/98 Fünf Zivilisten in Mauretanien nach Frontal-
Zusammenprall mit Taxi
2001/02 Daniel Vergnes (F) - Begleitperson Toyota
2002/03 Bruno Cauvy (F) - Auto-Beifahrer
2004/05 Jose Manuel Perez (SPA) - Motorradfahrer,
Fabrizio Meoni (I) - Motorradfahrer,
zwei Zuschauer nach einem Motorradunfall,
ein Kind nach Unfall mit LKW
2005/06 Andy Caldecott (AUS) - Motorradfahrer,
ein Kind nach Unfall mit PKW,
ein Kind nach Unfall mit Begleitfahrzeug
2006/07 Elmer Symons (RSA) - Motorradfahrer,
Eric Aubijoux (FRA) - Motorradfahrer
2009 Pascal Terry (FRA) - Motorradfahrer,
zwei Zuschauer nach einem Unfall mit Begleit-LKW in Chile
2010 Eine 28 jährige Zuschauerin ist gestorben,
als ein Fahrzeug von der Piste abgekommen ist.
2011 Die Rallye Dakar hat ihr 60. Todesopfer gefordert.
Ein einheimischer 42 jähriger Lastwagenfahrer ist gestorben.
Bei einem Unfall in der argentinischen Provinz Catamarca stieß ein Team mit dem Lastwagenfahrer zusammen, der später verstarb.
2012 Der 38 jährige argentinische Motorradfahrer Jorge Martinez Boero verunglückte mit seinem Motorrad auf der ersten Etappe von
Mar del Plata nach Santa Rosa de la Pampa in Argentinien und erlitt einem Herzstillstand.
Zudem verstarben zwei Zivilisten bei einem Verkehrsunfall mit einem Begleitfahrzeug.
2013 Der 25 jährige französische Motorradfahrer Thomas Bourgin verunglückte nach der Kollision mit einem Polizeiauto auf der siebten Etappe.
Zudem verstarben zwei Zivilisten am 4. Tag bei einem Verkehrsunfall mit einem Begleitfahrzeug und zwei Taxis in Peru nahe der chilenischen Grenze.
2014 Der belgische Motorradfahrer Eric Palante verunglückte tötlich auf fünften Etappe, er wäre am 21. Januar 51 Jahre alt geworden.
Zudem verstarben zwei argentinische Jornalisten in der Nacht bei einem Verkehrsunfall, sie stürtzten mit ihrem Fahrzeug in eine Schlucht.
2015 Der polnische Motorradfahrer Michal Hernik ist auf dritten Etappe am 06.01.2015 unverletzt tot aufgefunden wurden, er wäre am 31. Januar 40 Jahre alt geworden.
Es war seine erste Dakar. Ein Rettungshubschrauber fand den lebloser Körper wurde ca. 300m von seinem Motorrad ohne Helm auf, die Maschine war unversehrt.

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